„Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er

fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist, Zeit,

Raum und Zuwendung“

 

Dieter Kienast

 

Januar 2018

"Chili-Gärten"

Während unserem Aufenthalt anfangs dieses Jahres in Myanmar (häufig spricht man auch noch von Burma) war die Chili-Ernte in vollem Gange. Diese "Gärten" haben mich ganz besonders fasziniert.

Januar 2018

Farbenfrohes Myanmar

Gärten wie wir sie kennen habe ich in Myanmar nicht gesehen, dafür aber viele farbenfrohe Blumen- und Gemüsemärkte. 

Januar 2018

Sehnsucht nach Garten

Sonntag, 1. Mai 2016

Meine letzte Gartengeschichte liegt schon eine Weile zurück. In der Zwischenzeit ist der Frühling eingekehrt. Zwar lassen die Temperaturen heute eher auf Winter schliessen, der Blick nach draussen zeigt jedoch unmissverständlich, dass es Frühling geworden ist. Ein weiteres unverkennbares Zeichen sind die Mauersegler,  welche wir gestern in Spiez gesehen habe. Petra ist überzeugt, jetzt ist der Sommer nicht mehr weit weg. Und gerade während ich diese Zeilen schreibe, fliegen Mehlschwalben und Mauersegler vor dem Fenster um die Wette. Es ist ein Genuss, diese Flugkünstler zu beobachten. Auf Wikipedia ist erstaunliches zu lesen:

Der Mauersegler (Apus apus) ist eine Vogelart aus der Familie der Segler. Er ähnelt den Schwalben,

ist aber mit diesen nicht näher verwandt; die Ähnlichkeiten beruhen auf konvergenter Evolution. Der Mauersegler ist ein Langstreckenzieher. Er hält sich hauptsächlich von Anfang Mai bis Anfang August zur Brutzeit in Mitteleuropa auf. Seine Winterquartiere liegen in Afrika, vor allem südlich des Äquators.

Mauersegler sind extrem an ein Leben in der Luft angepasst. Außerhalb der Brutzeit halten sie sich höchstwahrscheinlich ohne Unterbrechung über mehrere Monate in der Luft auf. Im Hochsommer sind die geselligen Vögel im Luftraum über den Städten mit ihren schrillen Rufen sehr auffällig. Bei ihren Flugmanövern können sie im Sturzflug Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h erreichen.“

 

Heute ist ein trüber Tag. Ich geniesse die warme Stube und freue mich über den Blumenstrauss, welcher gestern auf dem Märit keinen Käufer gefunden hat.

 

 

 


1. Februar 2016

Ein prächtigen Herbst und ein Winteranfang mit wenig Schnee und vielen sonnigen Tagen sind seit meiner letzten Gartengeschichte vergangen. Auch heute wieder Sonnenschein und Temperaturen bis 14 Grad. Für Gartenarbeiten ist es trotz dem milden und schönen Wetter noch zu früh. Und mangels Schnee sind zwischendurch Wanderungen statt Skitouren angesagt. Bei diesem Klima ist es nicht verwunderlich bereits anfangs Februar Leberblümchen, Primeli usw. anzutreffen.

30. Mai – Eröffnung des Rosensommers 2015

Die „Namenlose“ eröffnet jeweils den Rosensommer. Ich weiss weder ihren Namen noch wie viele Jahre sie schon in unserem Garten steht. Sie war schon vor 20 Jahren da und wird jedes Jahr noch schöner. Sie blüht nur einmal im Jahr und bildet im Herbst schöne rote Früchte, die Hagebutten. Und das Beste ist, Sie braucht weder einen Rückschnitt noch Dünger und leidet unter absolut keinen Krankheiten. Sie schätzt es, wenn man sie in Ruhe lässt.

 

20. Mai 2015

Jeden Frühling warte ich mit Neugier auf die Blüte der Akelei. Sie ist eine der ersten Stauden, die im Gartenjahr ihre Pracht zeigt. Die Akelei ist anspruchslos und sät ihre Samen selber aus. Manchmal verschwindet sie am einen Ort und im nächsten Jahr erstrahlt sie in einem anderen Winkel des Gartens. Bei Wikipedia ist folgendes zu erfahren:

Die Akeleien (Aquilegia) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die etwa 70 bis 75 Arten sind hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet. Sorten einiger Aquilegia-Arten werden als Zierpflanzen verwendet.

 

Red Leonardo da Vinci
Red Leonardo da Vinci

Sommerzeit –Rosenzeit 21. Juni 2015
Sind sie nicht einfach wunderschön! Nicht verwunderlich, dass die Rose die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert. Auf Vikipedia ist zu lesen: „Die Rose wird seit der griechischen Antike als „Königin der Blumen“ bezeichnet. Rosen werden seit mehr als 2000 Jahren als Zierpflanzen gezüchtet. Das aus den Kronblättern gewonnene Rosenöl ist ein wichtiger Grundstoff der Parfumindustrie“.Ich habe erst in den letzten Jahren eine Liebe zu Rosen entwickelt. Die Anfälligkeit auf Krankheiten, das Spritzen, die viele Arbeit war mir zuwider. In den letzten Jahren wurden bei den Züchtungen in Bezug auf Gesundheit der Rosen grosse Fortschritte gemacht. Es gibt heute sehr widerstandfähige Sorten, die mit keinem oder sehr wenig Spritzmittel auskommen. Wichtig ist auch der richtige Standort und die Bodenbeschaffenheit. In unserem Garten gibt es auch noch sehr krankheitsanfällige Rosen aber nach und nach müssen sie den Neuzüchtungen Platz machen. Wie zum Beispiel der „Red Leonardo da Vinci“. Diese ARD Rose ist in Sache Schönheit, Haltbarkeit und Gesundheit einfach Spitze.

 

Unsere Tessiner-oder Hanfpalme

Als wir vor 20 Jahre in unser Haus nach Faulensee zogen brachte mir meine Schwester ein kleines Pälmchen aus dem Tessin mit. Ich pflanzte es in einen Blumentopf und pflegte es mit Sorgfalt, denn es war ein besonderes Geschenk. Nach etwa 4 Jahren bekam das Pälmchen seinen Platz im Garten. Während den ersten vier Jahren im Garten war noch ein Winterschutz nötig aber bald war sie (nun eine Palme) so gross gewachsen, dass das einpacken für den Winter zu mühsam wurde. Und es war auch nicht mehr nötig. Jeden Frühling entwickelt sie kraftvoll ihre Samenstände und es hat auch Nachwuchs gegeben. Zwei junge Pälmchen haben ihren Platz in unserem Garten gefunden.

 

7. April 2015

Nino hat heute seinen ersten Geburtstag und hat sich dafür einen besonderen Platz ausgewählt. Sich ins nasse Grass zu setzen ist ja nicht besonders angenehm! Mit dem 4 jährigen Bali versteht er sich sehr gut und es läuft etwas wenn die beiden zusammen sind. Überhaupt ist Nino ein sehr geselliger Hund. Mit Lina zu spielen, der Tochter von meinem "Gottebueb", ist für ihn grosses Vergnügen und offensichtlich auch für Lina.

 

10. April 2015 – Frühlingserwachen im Eiltempo

Nach einem kalten und nassen März strahlt die kräftige Frühlingssonne seit ein paar Tagen vom stahlblauen Himmel. Die Wärme bekleidet Gärten, Wälder und Wiesen innert kurzer Zeit mit einem saftig grünen Kleid. Jeden Frühling staune ich aufs Neue über diese Verwandlung.

 

 

20. März 2015 - Frühlingsanfang

Die Tage werden länger. Die Nächte sind noch kalt. Die Frühlingssonne strahlt eine wohlige Wärme aus. Es wird Frühling. Heute habe ich alles versorgt, was noch irgendwie an Weihnachten und Winter erinnert. Nein nicht ganz. Die Christrosen auf den Fenstersimsen entfalten ihre volle Pracht erst jetzt so richtig. Vor dem Küchenfester strahlen Stiffmütterchen, Nägeli, Ranunkeln und Osterglocken um die Wette. Das tun der wintermüden Seele gut!

Sommerträume – 15. Januar 2015

Es ist Winter und doch nicht Winter. Kein Schnee, keine Januarkälte, einfach nicht so, wie ich mir diese Jahreszeit vorstelle. Die Landschaft präsentiert sich grau, öde und regnerisch. Um diesem Koller entgegenzuwirken kam mir in den Sinn, dass ich doch schon lange Ordnung in meinen Gartenfotos machen sollte. So konnte ich meine Träumereien mit dem Nützlichen verbinden. Das Betrachten der frischen Sommerfarben hatte jedoch Folgen. Ich habe sämtliche Gartenbücher- und Hefte hervorgeholt und Pläne für Um- und Neupflanzungen geschmiedet. Ach Gott, hat mich der „Gartenvirus“ schon Mitte Januar gepackt. Und ich habe mir doch vorgenommen, im nächsten Sommer keine zusätzliche Arbeit aufzubürden! 


Silvester 2014

Wie schön ist doch auch der Wintergarten! Zwar hatte es auf Weihnachten nicht geklappt. Aber dann... wunderbarer Pulverschnee, eisige Kälte und strahlender Sonnenschein.


Für 2015 wünsche ich allen viel Gfreuts

Goldener Herbst - 22. November 2014

Ein Rückblick auf meine Gartengeschichten 2014 zeigt, dass das Jahr 2014 wettermässig ein aussergewöhnliches Jahr war. Am 20. Februar Tagesteparaturen bis zu 20 Grad, am 17 April blühte bereits der Wiesensalbei, der Juli/August bescherte uns Dauerregen und dann folgte ein goldener Herbst. Am 22. November hatten wir immer noch Tagesteparaturen bis 16 Grad und der Schnee am Niesen hatte auf etwa 2000 Meter halt gemacht.

Abschied vom Blumengarten  - 19. Oktober 2014

Nach wunderschönen, warmen Herbsttagen ist für übermorgen kaltes und nasses Wetter angesagt. Im Garten blühen immer noch einzelne Schönheiten, doch kalte Regentage werden sie nicht überstehen. Also letzte Gelegenheit, einen Blumenstrauss zu binden.

07. August 2014

In der noch weitgehend unberührten Natur findet man die schönsten "Gärten"! Und wenn man bedenkt, dass diese ohne hacken, jäten, verblühtes abschneiden, düngen... auskommen. Ganz ohne Anstrengung geht es jedoch nicht. Gutes Schuhwerk und einwenig Schnauf braucht es schon.

30. Juli 2014
Regen und immer wieder Regen

Seit Tagen regnet es. Zwar gibts zwischendurch einige Lichtblicke. Aber nur von kurzer Dauer. Dann geht es wieder los. Heute morgen hatte ich einen richtigen Regenkoller. Zum Trotz nahm ich meinen Fotoapparat und zog bei strömendem Regen durch den Garten. Und siehe da, aus der Nähe betrachtet haben die Blumen bei Regen eine ganz besondere Schönheit. Meine Laune hat sich dann schnell gebessert.

14. Juni 1214

Unser Garten ist wieder belebt und bewacht. Nino, obwohl erst zehn Wochen alt, hat sein Revier in Beschlag genommen und hält uns in Trab. Er ist verspielt, gwunderig und voller Tatendrang.

Nino kommt aus der Zucht von der Thelersäule Mittel- und Riesenschauzer.de. Er hat die ersten 10 Lebenswochen mit 4 Schwestern und 5 Brüdern unter der Obhut der Züchterfamilie Diana und Ralf Plözing verbracht und während dieser Zeit schon einiges gelernt. Das "Sitz" bevor er das Futter bekommt funktioniert schon meistens.

18. Mai 2014

Blumenwiesen

Dünkt es mich nur oder sind die Margriten (Leucanthemum vulare), die Wittwenblumen (Knautia arvensis), der Wiesensalbei (Salvia pratensis) und die Esparsette (Onobrychis viciifolia) vermehrt auf den Wiesen und an den Wegrändern anzutreffen? In einen Strauss gebunden halten die Margrithen und auch die Esparsetten  ihre Schönheit in der Vase bis zu zwei Wochen.

 

April 2014

Auf Wohnungssuche

Offensichtlich haben sie nichts passendes gefunden in unserem Garten. Jedenfalls sind sie am gleichen Tag weitergezogen.

17. April 2014 (Gründonnerstag)

Die Vegetation ist in diesem Jahr extrem fortgeschritten. Der Flieder ist bereits in voller Blüte, auf dem "Mätteli" blüht schon Wiesensalbei, Habermark und auch die ersten Margriten öffenen Ihre Blüten. Im Vergleich zum letzten Jahr wohl drei bis vier Wochen früher. Eigentlich sind für die Ostersträusse Aprilglocken, Narzisen, Hyazinten u. a. Frühlingsblüher vorgesehen. Dieses Jahr gesellen sich zu Tulpen und Ranunkeln wohl auch Flieder, Wiesensalbei und Margriten. Die floristischen Jahreszeiten richten sich halt nach der Natur und nicht nach dem Kalender.

30. März 2014

Verborgene Schönheiten

In Hecken, unter  Sträuchern sind sie zu finden. Aber man muss nach ihnen suchen. Die Rede ist vom Nieswurz (Helleborus). Es gibt verschiedene Arten. Die wohl bekannteste ist die Christrose (Helleborus niger), welche zur Weihnachtszeit Hochsaison hat.

17. März 2014

Seit 10 Tagen haben wir prächtiges Frühlingswetter. Und wenn man dem Bucheli glaubt, soll es noch die ganze Woche so weiter gehen. Im Garten grünt und spriesst es überall. Nun wird es Zeit für den Rückschnitt der Blütenstauden, die als Winterquartier für verschiedene Gartenbewohner dienten. Auch den Lavendel schneide ich jeweils im zeitigen Frühling nochmals gründlich zurück. Wegen dem milden Winter haben die Rosen schon früh ausgetrieben, so dass wir diese bereits anfangs März zurückgeschnitten haben.

20. Februar 2014

Kommt wohl der Winter noch? Die Tagestemparaturen steigen auf 18 Grad plus. Die ersten Amseln und Kohlmeisen geben ihr Morgenkonzert. Im Garten blühen bereit die Schnee- und Märzenglöcken und am Spiezberg zeigen sich die Leberblümchen in voller Pracht. Die Knospen an den Sträuchern spriesen und die Tulpen und Aprilglocken zeigen ihr frisches Grün. Bin gespannt, wie es weiter geht.

Oktober 2013

Im Herbst 2013 mussten wir von unserem treuen Gartenbewacher Bakim  Abschied nehmen. Von seinem Lieblingsplatz aus hatte er einen guten Überblick über das Geschehen ringsherum. Stundenlang konnte er dort ausharren und meldete unverzüglich und lautstark, wenn sich "etwas" dem Haus näherte.